Marokkos Küsten
3.000 km Küste - Mittelmeer und Atlantik
Meer & Küste
Wo die Wellen den Sand formen
Marokko besitzt eine der vielfältigsten Küstenlandschaften der Welt: Vom gemäßigten Mittelmeer mit 500 km Küste zwischen Saidia und Tanger, wo sich die Meere in der Straße von Gibraltar treffen, über den rauen Atlantik mit 1.350 km Küste bis Tarfaya und weiter mit 1.100 km Küste in der Westsahara bis zur mauretanischen Grenze.
Tanger – das Tor zu Europa. Die Stadt liegt direkt am Eingang zur Straße von Gibraltar, wo sich Atlantik und Mittelmeer treffen. Der Hafen und die große Strandbucht befinden sich am Mittelmeer, während der westliche Teil der Stadt am Atlantik liegt. Tanger ist geprägt durch seine turbulente Geschichte und bietet ein sehr individuelles Flair. Hier wurden internationale Geschäfte getätigt – sicherlich nicht immer ganz lupenrein. Bis heute fühlen sich Maler und Schriftsteller angezogen von ihrem Charme und namenhafte Künstler haben ihre Spuren hinterlassen. Mit einer Fährverbindung aus dem spanischen Tarifa ist Tanger in einer Stunde zu erreichen. Auf ins Abenteuer!
Asilah – bekannt für seine Wandmalereien. Das beschauliche Fischerstädtchen hat eine bewegte Geschichte zu bieten, die bunter nicht hätte sein können. Es gab viele Eroberer im Laufe der Jahrhunderte. In der jüngsten Geschichte gehörte Asilah zum spanischen Protektorat von 1925-1956. Die historische Altstadt ist bestens erhalten und komplett von einer intakten Stadtmauer eingeschlossen. Strahlend weiße Häuser mit blauen Türen und Fenstern machen einen fröhlichen Eindruck. Im Jahr 1978 wurde in Asilah das internationale Kulturfestival „Moussem Culturel d’Asilah“ gegründet und findet seitdem jährlich im August statt. Zu diesem Anlaß werden viele der Häuser mit bunter Malerei geschmückt, die dann über einige Jahre zu sehen ist.
Rabat – die Regierungshaupt- und Königsstadt mit futuristischen Bauwerken und parallel dazu mit einer gut erhaltenen Medina, der Ville Nouvelle und der Schwesterstadt Salé mit einer modernen Marina – absolut touristische Highlights.
Casablanca, die Wirtschaftsmetropole des Landes liegt nur knapp 90 km südlich von Rabat. Auch Casablanca vereint Historisches mit Moderne. Das Einkaufszentrum „Morocco Mall“ ist das größte seiner Art in Afrika. Wahrzeichen der Stadt ist die Große Moscheé Hassan II, die mit geführten Touren – auch in Deutsch – besichtigt werden kann.
Rabat und Casablanca bieten sich in Kombination als Städtereise an.
El Jadida – das historische Mazagan. Die Stadt ist heute ein wichtiges Handelszentrum mit seinem Hafen Jorf Lasfar, 15 km südlich gelegen. Für den Tourismus ist die Cité Portugaise, die alte portugiesische Festung, von Bedeutung. Sie wurde im Jahr 2004 zum UNESCO-Weltkulturerbe erhoben und aufwendig restauriert. Beeindruckend ist der Blick von der Nordbastion über die Festung – man sieht mit einem Blick eine Moschée, eine Synagoge und eine christliche Kirche. Die bekannteste Sehenswürdigkeit ist die portugiesische Zisterne mit ihrem einzigartigem Rippengewölbe. Für die Marokkaner ist El Jadida ein beliebter Badeort.
Oualidia – die Austern-Lagune. Einst ein kleines Fischerdorf, erfreut sich Oualidia vermehrt des Tourismus. Traumhafter Strand und die beruhigte Lagune sprechen für sich. Für Austern-Liebhaber ein „Muß“ – hier werden allerbeste Austern gezüchtet. Frisch geerntet und vor Ort serviert – besser geht es nicht!
Essaouira – das schönste Fischerstädtchen an der Atlantik-Küste. Essaouira hat viel zu bieten: Fischerei-Hafen, Bootswerft, eine gut erhaltene Medina mit Galerien, Kunsthandwerk, besten Restaurants und wunderschönen Unterkünften. Ein endlos langer Sandstrand in der beruhigten Bucht lädt ein zum Wandern, Baden, Surfen, Reiten auf Dromedaren und Pferden … oder einfach nur Träumen!
Agadir – Marokkos bekanntester Badeort. Nach dem verheerenden Erdbeben von 1960 wurde Agadir weitgehend neu aufgebaut. Dadurch präsentiert sich die Stadt modern, großzügig und funktional – mit langen Sandstränden, Hotels und einer Promenade, die besonders Badeurlauber und Sonnenhungrige anzieht. Eine recht einzigartige Attraktion ist der nahe gelegene Krokopark, der 2015 eröffnet wurde.
Sidi Ifni – das Tor zur Sahara. Hier beginnt die Welt der Surfer – bis tief in den Süden. Sidi Ifni wurde 1934 von den Spaniern gegründet und recht schnell aufgebaut. Einzigartig war die Hafenseilbahn, die weit ins Meer hinausführte, wo Schiffe an einer gigantischen Betonplatte anlegen konnten und so die raue Küste mit flachem Wasser meisterten. Die Anlage gehört zu den bekanntesten „lost places“ in Marokko und ist zur Touristen-Attraktion geworden. Ein moderner, stark befestigter Hafen ermöglicht heute die intensive Fischerei. Der kleine Ort auf der Steilküste ist von der spanischen Kolonialzeit geprägt und aufgrund seiner Gediegenheit lohnenswert zu bereisen.
Dakhla im äußersten Süden gilt als Kitesurfer-Paradies.
📷 Bild: Atlantikküste
3.000 km
Küstenlinie Marokkos
2 Meere
Atlantik & Mittelmeer
Ganzjährig
Badewetter im Süden
Weltklasse
Surf-Spots
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